Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2023?

Wie entwickeln sich die Immobilienpreise 2023

Niemand hat eine Glaskugel und kann sagen wie sich die Immobilienpreise im Jahr 2023 entwickeln werden. || So könnte es sich entwickeln.

Die Entwicklung der Immobilienpreise ist für viele Personen von Bedeutung – ganz gleich, ob es sich um Eigentümer handelt, die den Verkauf ihrer Immobilie erwägen oder um potenzielle Käufer, die vor der Frage stehen, wann der beste Zeitpunkt für den Erwerb des Eigenheims ist. Von besonderer Bedeutung ist die Preisentwicklung für Besitzer von mehreren Immobilien, die Wohnungen und Geschäftsflächen vermieten oder verpachten – denn die Höhe der Miet- und Pachteinnahmen ist direkt mit der Entwicklung der Immobilienpreise verknüpft.

Die Vorhersage von Preisentwicklungen ist stets Unsicherheiten unterworfen

Prognosen über die Entwicklung bestimmter Märkte abzugeben, ist stets schwierig. Dies gilt für den Immobilienmarkt ebenso wie für Aktienkurse.
Da niemand über die sprichwörtliche Glaskugel verfügt, mit der sich die zukünftigen Preise zuverlässig vorhersagen lassen, muss anhand aktuell gegebener Einflussgrößen die zukünftige Entwicklung extrapoliert werden.
Da jedoch keine sichere Auskunft darüber gegeben werden kann, ob diese Einflussgrößen das kommende Jahr über konstant bleiben oder inwieweit sie Schwankungen unterworfen sein werden, kann keine Prognose die Entwicklung der Immobilienpreise mit Sicherheit vorhersagen.
Dies gilt umso mehr im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld, das geprägt ist durch volatile geopolitische Ereignisse, welche die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung erheblich beeinflussen können.

Der aktuelle Immobilienmarkt im Kontext des wirtschaftlichen Umfelds

In den letzten Jahren stiegen die Immobilienpreise vor allem in den bundesdeutschen Großstädten deutlich an. Daraus resultierten hohe Gewinne für Investoren und ebenso hohe Erlöse für Immobilieneigentümer, die ihren Besitz verkauften. Die Kehrseite dieser Entwicklung waren rasant steigende Mieten, die vor allem für einkommensschwächere Personengruppen kaum noch erschwinglich waren.
Mit der Anfang 2022 beginnenden wirtschaftlichen Unsicherheit insbesondere im Kontext einer drohenden Energieknappheit schien sich die Aufwärtsdynamik der Immobilienpreise erstmals seit etlichen Jahren abzuschwächen. Vor allem in den Großstädten war der Preisauftrieb im Jahr 2022 nicht mehr so stark wie in den Vorjahren, wenngleich Statistiker im bundesweiten Durchschnitt dennoch einen Anstieg der Immobilienpreise feststellten.

Immobilienpreise 2023

Mangel an Arbeitskräften und steigende Rohstoffpreise dürften den Preisdruck aufrechterhalten

Im Jahr 2023 dürften vor allem zwei Faktoren für anhaltenden Preisdruck sorgen:

  1. ein Mangel an Arbeitskräften
  2. Rohstoffpreise auf hohem Niveau

Während der bestehende Mangel an Arbeitskräften das Baugewerbe in seiner Handlungsfähigkeit einschränkt und eine hohe Nachfrage nach neuen Immobilien bei gegebenem geringen Angebot an Arbeitskräften zu höheren Preisen führt, verteuern die aktuell hohen Rohstoffpreise sowohl die Bausubstanzen als auch den Bauprozess und die gesamte Bauphase.
Die höheren Energiepreise führen zu steigenden Kosten, die sämtliche Bereiche des Bauwesens betreffen.

Beratung durch einen Makler ist stets sinnvoll

Wer den Kauf oder Verkauf einer Immobilie erwägt, sollte einen Immobilienmakler konsultieren. Makler sind Experten für den Immobilienmarkt der Region oder der Stadt, in der sie ansässig sind. Ihre Expertise ermöglicht es den Kunden, die optimale Entscheidung bei einer anstehenden Immobilientransaktion zu treffen.

Fazit

Wenngleich niemand in der Lage ist, die Entwicklung des Immobilienmarktes im Jahr 2023 sicher vorherzusagen, so sprechen einige Aspekte dafür, dass mit weiter steigenden Preisen zu rechnen ist. Zu nennen ist hier insbesondere der Mangel an Fachkräften im Baugewerbe sowie das aktuell hohe Preisniveau wichtiger Rohstoffe.
Wer eine Immobilientransaktion erwägt, sollte sich von einem fachkundigen Makler beraten lassen.