Der Einsatz von Luftentfeuchtern in einem Neubau

Der Einsatz von Luftentfeuchtern in einem Neubau

Heutzutage werden Gebäude in sehr kurzer Zeit errichtet, um Kosten zu sparen. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass der Rohbau nicht genügend Zeit bekommt und auszutrocknen. Die Folge davon ist Schimmel, der bereits nach wenigen Jahren auftreten kann und zu sehr zeit- und kostenintensiven Renovierungsarbeiten führt. In diesem Artikel erhalten Sie eine mögliche Lösung, wie Sie mit Hilfe von Luftentfeuchtungsgeräten Schimmel vorbeugen können, ohne die Bauphase in die Länge zu ziehen. Zudem minimieren Sie hier ein beträchtliches Risiko im Hinblick auf Ihre Gesundheit, da Schimmel eine sehr schädliche Wirkung auf den Körper, insbesondere auf die Lunge, mit sich bringt. (Weitere Infomationen zu der Gefahr von Schimmelpilzallergien)

Verwendung während der Bauphase

Nach Fertigstellung des Rohbaus ist in den Wänden noch sehr viel Feuchtigkeit enthalten. Dies ist bereits beim Betreten der Baustelle spürbar, da man die feuchte Atmosphäre gut wahrnehmen kann. Um nun das Gebäude schneller und vor allem effizienter austrocknen zu können, empfiehlt es sich auf Luftentfeuchter zurückzugreifen. An dieser Stelle können auch noch große Geräte verwendet werden, die auch über mehr Kapazität verfügen. Da diese jedoch sehr teuer in der Anschaffung sind, und zudem viel Lagerplatz benötigen, hat es sich bewährt in dieser Phase Geräte zur Luftentfeuchtung zu leihen.

Beschlagene Fenster sind in jedem Neubau anzutreffen / © Bildagentur PantherMedia / Birgit Korber

Dadurch haben Sie verhältnismäßig geringe Kosten und müssen sich auch nicht darum kümmern, wo Sie die Geräte nach der Verwendung unterbringen. Die Kosten, die durch die Ausleihe entstehen, amortisieren sich dahingehend, dass Sie Ihren Neubau schneller beziehen können. Zudem ersparen Sie sich aufwändige Renovationen, wenn Sie Schimmel in den Wänden entdecken. In diesem Fall gilt also: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Laufende Entfeuchtung nach dem Bezug

Auch nach dem Einzug befindet sich noch eine Restfeuchte in Ihren Wänden, sodass es in ungünstigen Fällen zur Schimmelbildung kommen kann. Zudem entsteht durch alltägliche Gegenstände wie einen Wasserkocher, oder Geschirrspüler Wasserdampf. Besonders betroffen ist dabei auch das Badezimmer. Zum einen sollten Sie hier tätig werden, indem Sie so oft wie möglich lüften, um die Feuchtigkeit nach außen zu bringen.

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Wenn Sie hier jedoch eine bessere Absicherung haben wollen, besorgen Sie sich ein Hygrometer. Damit lässt sich die Luftfeuchtigkeit im Raum messen und Sie erhalten einen Überblick, ob Sie tätig werden müssen. Zusätzlich können Sie sich einen kleinen elektrischen Luftentfeuchter kaufen, den Sie beispielsweise laufen lassen können, wenn Sie untertags nicht zu Hause sind. Mittlerweile gibt es auch Geräte, die sehr leise laufen und somit auch in der Nacht laufen können, ohne Sie, beziehungsweise Ihre Nachbarn, zu stören.

Fazit zum Einsatz von Luftentfeuchtern

Diese Geräte können bereits in der Bauphase einen sehr wertvollen Dienst leisten, indem Sie zu geringen Kosten die benötigte Zeit reduzieren. Sollten Sie zeitlich nicht unter Druck stehen, ist es jedoch ratsam, speziell dem Rohbau so viel Zeit wie möglich zum Austrocknen zu geben. Auch nach dem Bezug des Gebäudes lässt sich effektiv mit Luftentfeuchtern arbeiten, wobei diese in Kombination mit häufigem Lüften eingesetzt werden sollten. Jedenfalls eignet sich ein Luftentfeuchter in jeder Phase sehr gut zum Vorbeugen gegen Schimmel.

Der Einsatz von Luftentfeuchtern in einem Neubau