Schutzhelme für Baustelle und Heimwerker

Schutzhelme für Baustelle und Heimwerker - Worauf sollte man achten

Auf vielen Baustellen ist das Tragen eines Schutzhelms aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben. Auch in einigen anderen Gefahrenbereichen von Industrie und Handwerk gehören Schutzhelme zur Standardausstattung. Die Spezialhelme dienen dem Schutz des Kopfes vor pendelnden Lasten oder herabfallenden Teilen. Somit ist ein Baustellenhelm auf mehrstöckigen Baustellen oder bei Kranarbeiten besonders wichtig. Die Helme schützen aber auch vor Anstoßverletzungen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Eigenschaften und Einsatzbereiche von modernen Schutzhelmen.

Genormte Schutzhelme

In Europa verwendete Schutzhelme entsprechen der Norm EN 397. Die Schale des Helms wird in der Regel aus Hartplastik gefertigt, wobei Thermoplaste und Duroplaste zum Einsatz kommen. Helme aus Thermoplaste halten gewöhnlich bis zu vier Jahre. Exemplare aus Duroplaste müssen nach acht Jahren ausgetauscht werden, weil die Schutzwirkung durch Versprödung abnimmt. Die Form der Helmschale ist vom Einsatzbereich abhängig. Je nach Bedingungen von Innen- oder Außenarbeiten verfügen die Helme für die Baustelle über eine Regenrinne, einen breiten Schutzrand, über Stecktaschen für Zubehör oder Belüftungsöffnungen.

Schutzhelme für Baustelle und Heimwerker - Worauf sollte man achten

Wie schützen Baustellenhelme den Kopf?

Beim horizontalen oder vertikalen Auftreffen von Lasten oder Teilen fängt die Helmschale die einwirkenden Kräfte auf. Im Inneren ist der Helm korbähnlich geformt, so dass die Kraft gleichmäßig verteilt werden kann. Die Passform ist mit verschiedenen Bändern flexibel verstellbar. Bei einigen Modellen ist der Innenbereich mit Leder oder Schaumstoff ausgekleidet. Das sorgt für einen höheren Tragekomfort und eine bessere Passform.

Zubehörteile für Schutzhelme

Oft werden Baustellenhelme mit verschiedenen Zubehörteilen kombiniert. Gegen Splitter und Späne hilft bei Sägearbeiten ein Gesichtsschutz. Bei Arbeiten mit hohem Geräuschpegel wird über oder unter dem Helm ein Kapselgehörschutz getragen. Für bessere Sicht bei Nebel oder Dunkelheit sorgt eine batteriebetriebene Beleuchtung an der Vorderseite des Schutzhelms. Bei Nässe kann man den Helm außerdem mit einem Nackenschutz ergänzen. Hier das gängige Helmzubehör im Überblick:

  • Gesischtsschutz
  • Kapselgehörschutz
  • Beleuchtung
  • Nackenschutz
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Spezielle Lösungen für verschiedene Jahreszeiten

Im Handel finden Sie Schutzhelme, die den Jahreszeiten angepasst sind. Für den Winter gibt es beispielsweise leicht gefütterte Helme, die vor Wind und Kälte effektiv schützen. Für den Sommer sind hingegen luftige Helme zu empfehlen. Sie verfügen über Belüftungsöffnungen, die einen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch aufrechterhalten. So bleibt der Helm atmungsaktiv, wodurch das Auskühlen oder Überhitzen des Kopfes verhindert wird.

Schutzhelme für speziellen Sicherheitsbedarf

In einigen Arbeitsbereichen der industriellen Produktion und des Bergbaus müssen Schutzhelme besondere Anforderungen erfüllen und auch extremen Bedingungen standhalten. Solche Spezialhelme bleiben bei Temperaturen von bis zu -30 und plus 150 Grad formstabil und einsatzbereit. Sie sind außerdem nicht leitfähig und halten dem Kontakt mit Wechselspannungen bis 440 Volt stand. Diese Helme sind außerdem resistent gegen Chemikalien und geschmolzenes Metall. Einige Exemplare sind zudem mit einem Seitenschutz versehen.
Schutzhelme für Baustelle und Heimwerker - Welche Farbe

Was bedeutet die Farbe des Helmes?

Je nach Unternehmen und Tätigkeitsbereich werden gewöhnlich unterschiedliche Helmfarben genutzt. In manchen Fällen gibt der Schutzhelm die Firmenfarben wieder. In anderen Fällen signalisiert er die Funktion. So tragen in der Regel Zimmerleute grüne, Poliere weiße und Vorarbeiter rote Helme. Darüber hinaus kann die Helmfarbe aber auch als Signalfarbe zur besseren Sichtbarkeit verwendet werden. Dafür kommen Helme in roter oder gelber Neonfarbe zum Einsatz.